Das „Große Ganze“

Geht es Dir genau so?

Ich habe in letzter Zeit eine Entdeckung gemacht, die ich nun mit Dir teilen möchte. Ist Dir auch schon aufgefallen, dass es mittlerweile während des Fernsehprogramms eigentlich keinen Werbeblock mehr gibt, in dem nicht mehrfach das Thema Abnehmen aufgegriffen wird? Und dass es mittlerweile für jeden Menschen einen eigenen Ansatz zum Gewicht verlieren gibt? Und jeden Tag kommt eine neue bekannte Persönlichkeit hinzu, die versucht, Dir ihr Programm zu verkaufen.

 

Die Programme

Was die verschiedenen anderen Produkte wie die Abnehmprogramme einzelner Prominente betrifft, so kann ich sagen, dass ich natürlich nicht mit den genauen Abläufen dieser Programme vertraut bin – außer natürlich des Programms von Herrn Soost, das ich bereits hier behandelt habe. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass allen Programmen – wenn auch mit unterschiedlicher Methodik – das gleiche Ziel zugrunde liegt. Dieses Ziel ist ein allgemeingültiges Gesetz, welches allerdings oft in Versprechungen bezüglich des neuesten Wundermittel zum Fettabbau verschwiegen wird:

Um Gewicht zu verlieren, bzw. genauer – um Fett abzubauen, muss Deine Energiebilanz stimmen. Das heißt, dass Du mehr Energie verbrauchen musst, als du zu Dir nimmst. Da Energie hier in Kilokalorien gemessen wird, können wir den Begriff Kaloriendefizit oder Defizit verwenden.

Was die oben genannten Abnehmprogramme bieten, sind unterschiedliche Herangehensweisen, ein solches Defizit zu erreichen und somit Gewicht, bzw. Fett abzubauen. Dies kann durch das prinzipielle Ausschließen spezifischer Lebensmittelgruppen (wie zum Beispiel Kohlenhydrate) erfolgen, was eine gewisse Flexibilität bei der Mahlzeitengestaltung zulässt. Auch möglich ist, dass das jeweilige Programm gleich die Mahlzeitengestaltung übernimmt. Hier spricht man von Ernährungsplänen. Diese sind dann natürlich weniger flexibel, aber auch bequemer, weil man dann nicht mehr überlegen muss, was man nun isst.

Was nach meiner Beobachtung jedoch allen Programmen gleichermaßen zugrunde liegt, ist der Sport. Hier werden in der Regel Sporteinheiten im Programmplan integriert, die man auch zuhause absolvieren kann.

Da Sport, beziehungsweise körperliche Betätigung zur Folge hat, dass der Energiebedarf des Körpers steigt, ist es dadurch leichter, ein Defizit zu erreichen und folglich abzunehmen.

Abs are made in the kitchen

Dieses Sprichwort besagt, dass der Erfolg des Gewichtsverlustes in etwa zu 70% von der Ernährung abhängt – und nur 30% von Sport/gezieltem Training.

Daher verspricht ein solches Programm, wenn auch mit wenig sportlichem Einsatz, keine unrealistischen Resultate.

Mein Fazit

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er/sie den Motivator braucht, das Programm einzuhalten, für das er/sie Geld bezahlt. Für viele kann das hilfreich sein, denn die Verbindlichkeit ist doch wesentlich höher. Auch die Communities, die besagte Programme bieten, in denen man sich austauschen kann, können ungemein motivieren.

Wer allerdings von sich denkt, dass besagter Motivator nicht von Nöten ist, kann sich die Beiträge sparen und sich einfach an die Notwendigkeit des Kaloriendefizits halten. Einen relativ einfachen Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr – okay, welcher auch mit ein wenig Mühe verbunden ist – erhält man mit MyFitnessPal. Hier kannst Du Deinen persönlichen Kalorienbedarf berechnen und die zugehörige App macht es auch unterwegs wirklich einfach, deine Kalorienzufuhr zu tracken und somit immer im Blick zu haben, ob das Kalorienbudget immer noch Deinen Lieblingssnack zulässt oder nicht. Was hier auch praktisch ist: Durch Bewegung hinzugewonnene Kalorien werden deinem Budget angerechnet. Wer also einen Fitnesstracker trägt oder sein Handy zwecks Schritte zählen, permanent dabei hat, kann sich hier über kleine Extras freuen.

Dein Take-away

Allem liegt die goldene Regel zugrunde: Nehme weniger Kalorien zu Dir, als Du verbrauchst. Machst Du Sport, darfst Du (in Maßen) mehr essen, als wenn du überspitzt gesagt den ganzen Tag faul im Bett liegst (warum schmeckt hier die Schokolade aber immer am besten??). Wenn Du Dich an diese einfache Regel hältst, kannst Du Dir das Geld für solche Programme im Prinzip sparen und wirst trotzdem Gewicht verlieren.

Dennoch bin ich der Community des 10WBC-Programmes sehr dankbar, denn sie hat mich auch auf lange Sicht bei der Stange gehalten.

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